• Dieter W. A. Krösche

    Ein kurzer Lebenslauf

    23. August 1939: Geburt von Dieter W. A. Krösche

    13. Oktober 1962: Heirat mit Gisela Knapp

    21.Dezember 1963: Geburt von Bettina Krösche

    20. August 1966: Geburt von Brigit Krösche

    1962: Übernahme des Stahlbaubetriebs seines Vaters

    1967: Kauf des ersten Autokrans

    1974: Gründung Kranverleih Krösche GmbH

    1994: Gründung Deutsche Fertigbau Logistik AG (DFL AG)

    1997: Umfirmierung der DFL AG in die HomeWorld AG

    2009: Gründung der HomeWorld GmbH

     

  • damals - früher - heute

    Der letzte Pionier - Teil II

    Eine Firmenchronik von Dieter W. A. Krösche

    Bereits 2014 brachte Dieter Krösche anlässlich des 115-jährigen Firmenjubiläums der Firmengruppe Krösche eine Firmenchronik heraus, die die Jahre von 1988 bis 2014 nachzeichnete. Darin versprach er einen zweiten Teil mit Enthüllungen über einen der größten Wirtschaftsskandale Nachkriegsdeutschlands, das Homeworld 2-Desaster in Oberhausen, das für die Aktionäre einen Verlust von 30 Millionen Euro bedeutete. Und er versprach die Namen der Verantwortlichen zu nennen, darunter ein ehemaliger Oberbürgermeister und ein bekannter Minister aus NRW. Dieses Buch ist jetzt erschienen und es enthält ein dreißigseitiges Enthüllungsprotokoll mit sehr detaillierten Beschreibungen was damals passiert ist. Krösche nennt darin die Namen seiner Widersacher.

  • Hier können Sie die Firmenchronik von Dieter W. A. Krösche kostenlos herunterladen:

  • Leseprobe

    „DER STRIPPENZIEHER“ UND VERHINDERER

    Burkhard Drescher, geboren am 7. Juli 1951.

    Im Zeitraum von 1991 – 1997 war er als Oberstadtdirektor und ab 1997 als Regierender Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen mit der Realisierung von HomeWorld II und dem großen Aquarium von Chermayeff allem Anschein nach total überfordert. Er allein hätte das Desaster von HomeWorld II verhindern können, wenn er es gewollt hätte. Und wenn er die ihm übertragenen Aufgaben im Interesse der Stadt Oberhausen und zu ihrem Wohle erfüllt hätte. Aber seine Verbundenheit mit dem US-Stararchitekten Peter Chermayeff war, nicht nur nach meiner Auffassung, ausschlaggebend für das Scheitern von HomeWorld in Oberhausen nach etwa vier Jahren intensiven Bemühens. Schließlich kam der unvermeidbare Konkurs der HomeWorld AG, was einen großen finanziellen Verlust für die Aktionäre der Gesellschaft und für die beteiligten deutschen Fertighausfirmen bedeutete.
     

    Was ich als mittelständischer Unternehmer mit neuartigen Ideen und starken finanziellen Partnern so alles mit Drescher und anderen, so z. B. mit Faßbender, in Oberhausen erlebt habe, kann man nur schwer in Worte fassen. Noch jetzt, 15 Jahre später, sind viele Fragen ungeklärt. Ich möchte sie in diesem zweiten Teil meines Buches aufgreifen, um die schier unfassbaren Vorgänge einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
     

    Herr Drescher ist in erster Linie für den katastrophalen Optionsvertrag mit der APO (Aquarium-Park-Oberhausen) von Peter Chermayeff verantwortlich zu machen. Bereits als Oberstadtdirektor hat er ihn bevorzugt behandelt und Warnsignale, auch aus seiner eigenen Partei, ignoriert. Eigentlich hätte ihm klar sein müssen, dass Chermayeff ohne den Einsatz eigener oder fremder Finanzmittel gar keine Chance hatte, dieses riesige Grundstück von 125.000 m² am CentrO zu bebauen. Folglich hätten im abgeschlossenen Optionsvertrag für das gesamte Grundstück klare Feststellungen für eine Teilbebauung getroffen werden müssen. Außerdem fehlten Bestimmungen über eine Rückabwicklung des Vertrages, wenn die geplanten Vorhaben nach längstens zwei Jahren nicht erstellt gewesen wären. Tatsächlich muss es eine Erleichterung für Drescher und Chermayeff gewesen sein, als ich mit meiner HomeWorld-Idee nur ein halbes Jahr nach Abschluss des Optionsvertrages mit der APO auf dieses einmalige Grundstück aufmerksam wurde. Im Gegensatz zu Chermayeff hatte ich starke finanzielle Partner, um ein hochinteressantes Projekt auf etwa 85.000 m² zu realisieren. Mir ist schon nach wenigen Sitzungen mit Peter Chermayeff klar geworden, dass der von Drescher hoch angesehene Stararchitekt möglichst viele seiner lästigen Bauverpflichtungen, wie das Hotel oder die Reihenhäuser am Kanal für sozial schwache Familien, loswerden wollte. Aber da waren noch seine Gefolgsleute wie Groschek, Faßbender, Meising, Flesch und andere, die ihren Traum vom „Fischtempel“ mit Peter Chermayeff bis zum bitteren Ende verfolgten. Zum Schaden von HomeWorld waren sie leider nicht in der Lage, die Fakten richtig einzuordnen. Die NRW-Medien und die Öffentlichkeit haben meine Ideen, deren Umsetzung viele neue Arbeitsplätze geschaffen hätte, sehr positiv aufgenommen. Ich habe das im ersten Band geschildert.
     

    Während die Zeit verging, geriet die Realisierung von HomeWorld in immer weitere Ferne, da Chermayeff die 170 Millionen DM Finanzierung für das Aquarium nicht zustande brachte. Bis Ende 1998 hätte ich gemeinsam mit der APO die Grundstückserschließung beginnen müssen, da die Mittel für die Erschließung sich auf dem Treuhandkonto der Stadtsparkasse Oberhausen befinden sollten. Diese waren allem Anschein nach nicht mehr verfügbar. Stattdessen hat der Geschäftsführer der OBG (Oberhausener-Bauförderungsgesellschaft) trotz einer Vereinbarung mit der APO und HomeWorld im April 1998 die bestehenden Verträge mit der APO nicht rückabgewickelt und zum angeblich zwölften Mal eine Finanzierungsverlängerung zugunsten der APO erteilt.
     

    Somit war es der HomeWorld AG aufgrund leerer Kassen und einem allen Anschein nach geplünderten Treuhandkonto nicht möglich, mit der Baumaßnahme zu beginnen. Der vom damaligen Oberstadtdirektor Drescher angerichtete Vertrauensschaden war riesengroß, da auch mündliche Zusagen von Drescher nicht eingehalten worden sind. Zum Beispiel hatte der Oberhausener Baudezernent Jürgen Best in Abstimmung mit Drescher bereits Ende 1996 etwa 10 ha Fläche für das Probewohnen auf dem gegenüberliegenden Gelände zugesagt, die für das Konzept unbedingt benötigt wurden.
     

    Die Ungleichbehandlung von APO und HomeWorld hat mich sehr aufgeregt. Einem Betrüger aus den USA hat man alle nur denkbaren Vorteile eingeräumt und einen mittelständischen ideenreichen Unternehmer aus Niedersachsen mit guten Absichten in Oberhausen allem Anschein nach betrogen.
     

    So kam es wie es kommen musste. Total verspätet, am 31. März 2000, wurde der Vertrag zwischen der Stadt Oberhausen und der APO aufgelöst. Die Verträge von HomeWorld mit Aktionären und Herstellern waren Ende 1999 ausgelaufen.

    Die widerrechtliche Abräumung des Treuhandkontos habe ich an anderer Stelle bereits geschildert.
     

    Aus Sicht der Aktionäre von HomeWorld handelt es sich bei Drescher, der alle Zügel bei Planung und Umsetzung fest in der Hand hielt, allem Anschein nach um einen Betrüger. Er verschaffte nicht nur Peter Chermayeff im Jahre 2000 einen „goldenen Rauswurf“ (Abfindung im hohen sechsstelligen Bereich), er akzeptierte auch ein leeres Treuhandkonto ohne jegliche Gegenleistung der APO und es gelang ihm mit Unterstützung der Stadtsparkasse Oberhausen, das wertvolle Grundstück zu einem Schnäppchenpreis zu erwerben.

  • Homeworld

    Die Homeworld in Oberhausen – Short Story

    Nachdem er über zehn Jahre auf Druck seiner Hauptaktionäre stillgehalten hat, enthüllt Dieter Krösche in seinem letzte Woche erschienen Buch „Der letzte Pionier, Teil 2“ schonungslos einen der größten Wirtschaftsskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. In einem 30-Seiten-Enthüllungsprotokoll erzählt er die Wahrheit über das Homeworld-Desaster. Darin verwickelt sind einige hochrangige Politiker, ein Oberbürgermeister, hohe Verwaltungsbeamte und ein krimineller Architekt.

  • Geländeplan für Homeworld

    Hier sollte das Gelände für die Homeworld in Oberhausen entstehen:

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    Dieter W. A. Krösche
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